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Republik auf der gleichnamigen Inselgruppe im Indischen Ozean, 298 km², 300 000 Einwohner, Hauptstadt Malé, Amtssprachen Dhivehi (Maldivisch) und Englisch.
Auf 19 Atollen mit rund 1 100 Inseln gelegen (davon 200 bewohnt), leben die Malediven vom Fischfang und in wachsendem Maße von der paradiesischen Lage, die den internationalen Tourismus (Taucher, Surfer, Segler, Angler u. a.) anzieht.
Von Indien buddhistisch beeinflusst, wurden die Bewohner der Malediven seit dem 12. Jh. muslimisch bekehrt. 1645 akzeptierten die Inseln niederländischen Schutz, der 1887 durch einen Vertrag mit Großbritannien abgelöst wurde. Als Ceylon, zu dem die Malediven gehörten, 1948 unabhängig wurde, erhielt das Inselreich die innere Autonomie und wurde 1965 gänzlich unabhängig.